Wir bemühen uns, eine Balance zwischen technischer Präzision, wirtschaftlicher Relevanz und den damit verbundenen Kosten zu finden und einzuhalten. Daher legen wir Wert auf folgendes

1. Strategische Partnerschaft und Business-Fokus

  • Marktorientierung: Das Patent ist in erster Linie dazu da, einen Wettbewerbsvorteil zu sichern und den Kundennutzen vor Nachahmung zu schützen.
  • Proaktive Beratung: Sehr wichtig ist außerdem die Prüfung, ob der Mandant das Produkt überhaupt verkaufen darf, ohne Rechte Dritter zu verletzen („Freedom-to-operate“-Gutachten). Darauf weisen wir im Laufe des Patentverfahrens mehrfach hin und führen die „Freedom-to-operate“-Analyse auf Wunsch durch.
  • Finden kreativer Wege, wie eine Innovation trotz bestehender Patente geschützt werden kann, anstatt aussichtsreiche Projekte aus rein formaljuristischen Bedenken auszubremsen

 

2. Wirtschaftlichkeit und Kostenkontrolle

  • Kostentransparenz durch Fixkosten oder Kostendeckelung bei Kosten nach Zeitaufwand erleichtern die Budgetplanung und das Kostencontrolling
  • Berücksichtigung des wirtschaftlichen Marktwerts der Erfindung
  • Proaktive Kommunikation über die Gesamtkosten (inklusive amtlicher Gebühren und Verlängerungen) vor der Auftragsvergabe
  • Beratung zu Fördermittel-Programmen wie z. B. dem EUIPO KMU-Fonds
  • Effizienz durch moderne Workflows und digitale Tools zur Beschleunigung von Prozessen

 

3. Kommunikation

  • Verständlichkeit durch klare, nicht-juristische Kommunikation, anstatt Fachchinesisch („Patentdeutsch“)
  • Proaktive schnelle Unterrichtung über wesentliche Vorgänge, insbesondere über den aktuellen Stand des Falls und laufende Fristen
  • schnelle Reaktionszeit und unkomplizierte Kontaktmöglichkeit via E-Mail oder Telefon (Antwort auf Anfragen in der Regel innerhalb eines halben Tages?
  • Ehrliche Einschätzungen, so dass wir in bestimmten Fällen auch von einer teuren Patentanmeldung abraten
  • Einholen eines strukturierten Feedbacks von den Mandanten, um die Dienstleistungen an die tatsächlichen Bedürfnisse anzupassen (Qualitäts-Check)
  • Sehr strenge Einhaltung von Fristen, mit doppelter Absicherung
  • Proaktives Nachhaken bei ausbleibender Reaktion von Ämtern, Gegnern, Gerichten

 

4. Für freie Erfinder

  • Unterstützung bei der Vermarktung, nämlich bei der Suche nach Investoren, bei Verhandlungen und bei Verträgen mit diesen
  • Wenn nach einer ersten Einschätzung die Erfindung offensichtlich kaum Marktpotenzial hat oder der Stand der Technik so eng ist, dass das resultierende Patent wertlos wäre, raten wir von einer sofortigen Anmeldung ab und empfehlen stattdessen eine kostengünstige Übersichtsrecherche, um die Einschätzung zu prüfen

 

  

Woran liegt die hohe Erteilungsquote?

Hauptsächlich an der vorhergehenden speziellen schriftlichen Erstberatung, aber auch an der Erfahrung und dem sorgfältigen Ausarbeiten (Fehler, die am Anfang einer Patentanmeldung gemacht werden, lassen sich später nicht mehr korrigieren!)

 

Die spezielle Erstberatung führt zu:

  • Erfolg mit der Patentanmeldung 

  • Erfolg beim wirtschaftlichen Verwerten

  • Kosten optimieren 

 

Ein Beispiel: Die spezielle Erstberatung und weitere sorgfältige Vorbereitung führten zunächst zur Erteilung eines europäischen Patentes mit einem großen Schutzumfang. Selbst der nachfolgende umfangreiche Einspruch des AKZO-Konzerns mit einer über 6 Stunden dauernden mündlichen Verhandlung konnte das Patent nicht zu Fall bringen (AZ: 04 803 926.7).